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Elterninformation „religiöse Feiertage“

Feiern, wie die Feste fallen.

Sehr geehrte Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Eltern!

Mit Rücksicht auf die jeweilige religiöse Überzeugung gewährt die Berliner Schule in ihren „Ausführungsvorschriften über Beurlaubung und Befreiung vom Unterricht“ (AV Schulpflicht vom 3. Dezember 2008 in der Fassung vom 28.12.2011) Schülerinnen und Schülern Befreiung von der Schulpflicht an bestimmten religiösen Feiertagen. Die Schule steht dem absolut neutral gegenüber. Weil es in der Vergangenheit dazu gelegentlich Unklarheiten gab, hier einige Informationen.

Gemäß Ziffer 2, Abs. 1 und 2 der AV Schulpflicht haben Schülerinnen und Schüler an bestimmten Feiertagen ihrer Religionsgemeinschaft ganztägig unterrichtsfrei. Diese unterrichtsfreien Tage gelten nicht als Fehltage. Der Unterricht findet an diesen Tagen statt. Die jeweiligen Angehörigen der Religionsgemeinschaften dürfen an diesen Tagen dem Unterricht fernbleiben, sie können aber auch teilnehmen.
Eine Liste der betreffenden religiösen Feiertage für das Jahr 2013 ist angefügt. Für die folgenden Jahre kann diese Liste von der Internetseite der Senatsschulver-waltung und von der Internetseite unserer Schule herunter geladen werden. Außer-dem kann das Sekretariat der Schule Auskunft geben.

Die Nichtteilnahme am Unterricht wegen eines solchen religiösen Feiertags soll der Schule rechtzeitig vorher schriftlich mitgeteilt werden. Die Mitteilung soll schrift-lich an die Klassenlehrer erfolgen. Gemäß Ziffer 12, Abs. 1 nehmen Schülerinnen und Schüler ab Vollendung des 14. Lebensjahres (Religionsmündigkeit) die Verfah-renshandlungen gemäß Ziffer 2 der AV selber vor. Sie brauchen dafür also nicht die Zustimmung der Erziehungsberechtigten. Die Schule weist aber vorsorglich darauf hin, dass sie bei nicht volljährigen Schülerinnen und Schülern im Fall der Nichtteil-nahme am Unterricht in keiner Weise aufsichtspflichtig ist.

Weiterhin sind gemäß Ziffer 2, Abs. 4 Schülerinnen und Schüler auf Antrag ihrer Erziehungsberechtigten für die Teilnahme am Gottesdienst an den weiteren Feier- oder Gedenktagen ihrer Religionsgemeinschaft in der Regel bis zu zwei Stunden vom Unterricht zu befreien. Eine Liste auch dieser religiösen Feiertage ist ange-fügt. Der Antrag muss rechtzeitig gestellt werden und auch hier weist die Schule darauf hin, dass sie keinerlei Aufsicht übernimmt.

An Tagen, an denen Schüler oder Schülerinnen der Lerngruppe aus religiösen Gründen von der Teilnahme am Unterricht beurlaubt worden sind, sollen schriftliche Klassenarbeiten nicht durchgeführt werden (vgl. Nr. 2 Abs. 3 der AV Klassenarbeiten in der Fassung vom 18.8.1994). Dies gilt auch für die genannten Feiertage gemäß Ziffer 2, Abs. 1 und 2. Der Lernstoff muss selbständig nachgeholt werden.

Diese Hinweise dienen der rechtlichen Aufklärung. Sie sind nicht dazu gedacht, Schülerinnen und Schüler von der Wahrnehmung ihrer Rechte abzuhalten.

Bei weiteren Fragen zu diesem Thema stehen die Schulleitung und die Klassenlehrerinnen und –lehrer der Schule gern zur Verfügung.

Unterrichtsfreie Tage sind für:

a) evangelische Schülerinnen und Schüler: – 31. Oktober (Reformationstag) – Buß- und Bettag

b) katholische Schülerinnen und Schüler: – 6. Januar (Fest der Erscheinung des Herrn) – Fronleichnam (am Donnerstag nach Trinitatis) – 1. November (Allerheiligen)

c) jüdische Schülerinnen und Schüler: – Rosch Haschana (Neujahr) – 2 Tage – Jom Kippur (Versöhnungstag) – 1 Tag – Sukkot (Laubhüttenfest) – 2 Tage – Schemini Azeret (Schlussfest) – 1 Tag – Pessach (Passahfest) – 4 Tage – Schawuot (Wochenfest) – 2 Tage

d) muslimische Schülerinnen und Schüler: – erster Tag des Ramadanfestes (Seker Bayrami / Idul Fitr) – erster Tag des Opferfestes (Kurban Bayrami / Idul Adha)

Die jüdischen und muslimischen Feiertage sind nicht generell datumsmäßig festgelegt, son-dern werden gesondert durch Verwaltungsvorschrift bekannt gegeben.

Schülerinnen und Schüler, die anderen Religionsgemeinschaften angehören, sind für ihre
Feiertage sowie muslimische Schülerinnen und Schüler, die aus religiösen Gründen das
Ramadan- und/oder Opferfest einen Tag nach dem durch die Verwaltungsvorschrift da-tumsmäßig konkretisierten Tag feiern wollen, sind für diesen Feiertag auf Antrag vom Unter-richt zu beurlauben. Muslimische Schülerinnen und Schüler müssen in diesem Fall an dem in der Verwaltungsvorschrift genannten Tag die Schule besuchen. Über diese Anträge die Schulleiterin oder der Schulleiter.

Auf Antrag ihrer Erziehungsberechtigten sind Schülerinnen und Schüler für die Teilnahme
am Gottesdienst an folgenden religiösen Feier- oder Gedenktagen in der Regel bis zu zwei
Stunden vom Unterricht zu beurlauben.

Als religiöse Feier- oder Gedenktage in diesem Sinn gelten:

a) für katholische Schülerinnen und Schüler: – Aschermittwoch – 29. Juni (Fest der Apostel Peter und Paul) – 2. November (Allerseelen) – 8. Dezember (Hochfest der Gottesmutter)

b) für evangelische Schülerinnen und Schüler: – 6. Januar (Fest der Erscheinung des Herrn)

c) für muslimische Schülerinnen und Schüler: – letzter Freitag des Fastenmonats.

Über diese Anträge die Schulleiterin oder der Schulleiter.